Das Projekt unter der Lupe

Was soll gebaut werden?  
Gebaut werden soll ein eigenständiger Bibliotheks-Neubau als liegendes Buch von 
ca. 180 qm Größe. Die Bibliothek soll das „Gesicht der Schule“ zum Quartier verändern 
und uns zum Stadtteil Blankenese hin öffnen. Innerhalb der Bibliothek ist ein Bibliothekscafe geplant, dass auch nach Schulschluss weiterhin geöffnet sein wird und ein kommunikativer Treffpunkt für Anwohner werden soll. Geplant ist weiterhin ein Lesegarten, erreichbar über einen direkten Zugang von der Bibliothek. 

Der Entwurf des Hamburger Architekturbüros BRT ist schön und überzeugend zugleich, die klare Architektur beeindruckt und gestaltet einen besonderen Raum, der sich deutlich vom jetzigen Eindruck von außen abheben wird. 

Diese Bibliothek wurde an der Stadtteilschule Bergedorf bereits einmal gebaut und wurde vom Architekten- und Ingenieurverein zu einem „Bauwerk des Jahres 2010“ in Hamburg gewählt.

    


Wo soll die Bibliothek gebaut werden? 
Die Bibliothek mit anschließendem Lesegarten soll an der Frahmstraße 15a/b in Blankenese gebaut werden. Die Entscheidung für den Standort wurde auch durch den Wunsch bestimmt, uns zum Stadtteil hin zu öffnen. Hier befindet sich der Haupteingang der Schule, der bis jetzt nicht einladend ist und damit unserem pädagogischen Konzept nicht entspricht.




Warum am Standort der GS Blankenese? 
Bildungsnot und Bücherarmut in Blankenese? Auf den ersten Blick: nein! Ein kleiner Teil unserer Schüler hat tatsächlich das Glück in gut situierten, bildungsnahen Familien zu leben. Aber wir sind seit Jahren eine expandierende Gesamtschule mit großem Zulauf aus dem gesamten Hamburger Westen. Der Großteil unserer Schüler stammt heute aus Iserbrook, Sülldorf, Rissen und Osdorf und repräsentiert damit das breite Spektrum aller im Hamburger Westen lebenden Bevölkerungsschichten. Und damit stellt sich für uns die Standortfrage als eine große Schule in Hamburgs Westen, die der Bildungsentwicklung von rund 1400 Schülern unterschiedlicher Nationalität, Bildungsherkunft und mit Lernbiografien ein schulisches Zuhause gibt. Zwei Begründungszusammenhänge – ein pädagogischer und ein struktureller - stehen im Mittelpunkt:
 
a) Verankerung des Bibliothekbaus im pädagogischen Konzept der GS Blankenese
Lesen bildet! Auch am Beginn des 3. Jahrtausends mit seiner medialen Revolution halten wir bewusst an diesem Grundsatz fest: Als Teil einer weltumspannenden Kommunikation ist das Lesen auch heute noch die wichtigste Kulturfertigkeit. Wer liest, dem öffnen sich alle Bildungswege und er kann auch in beruflicher Hinsicht seinen Platz in der Welt bewusst gestalten. Bei der Förderung von Lesekompetenz setzen wir in unserem pädagogischen Konzept ganz auf das Buch: von der Weiterentwicklung der reinen Lese-Technik anhand altersgerechter Literatur über die Fähigkeit, sich über die reflektierte Auseinandersetzung mit dem Inhalt von Büchern verschiedenen Themen der Welt zu nähern, bis hin zum selbstbewussten Positionieren und regelmäßigen Teilnehmen am literarischen Kulturbetrieb unserer Stadt mit Besuchen von Bücherhallen, Buchläden, Lesungen und Theaterstücken. Besonders viel Wert legen wir darauf, mit Leseecken in den Klassen und an öffentlichen Plätzen unserer Schule das sinnliche Leseerlebnis zu fördern. Damit setzen wir bewusst Akzente gegen die Schnelllebigkeit heutiger Kommunikationsprozesse, die gerade bei Kindern aus mittelständischen Familien das Ausbilden einer nachhaltigen Lesekompetenz oft im Wege steht. Wenn unsere Schüler im Zeitalter digitaler Massenmedien bewusst zum Buch greifen und das Erlebnis, ein gutes Buch zu lesen, für sich entdecken, haben wir eines unserer großen Bildungsziele erreicht. 

Die geplante Bibliothek soll der bedeutenden Rolle von Büchern in unserem pädagogischen Konzept endlich ein sichtbares Zuhause geben. Und - Lesen verbindet! Als Schule im Stadtteil wollen wir unsere Bibliothek gern allen Anwohnern öffnen, indem wir sie einladen, unser Haus des Lesens mit uns inhaltlich zum Beispiel durch gemeinsame Veranstaltungen zu gestalten. Bewusst denken wir dabei an die Einbindung der vielen älteren Bürger in den angrenzenden Alten(wohn)heimen.  

b) Ein neuer Lernort für unsere Schüler 
Zum anderen benötigen wir für unsere rund 1400 Schüler eine schuleigene Bibliothek, die den Schülern die Möglichkeit gibt, während des Schulalltags zu lesen,  zu arbeiten und zu recherchieren. Unsere Oberstufe wächst seit Jahren sehr stark. Viele Schüler kommen gezielt nach der 10. Klasse auch vom Gymnasium zu uns, um ihr Abitur in interessanten Profilen in drei Jahren zu absolvieren. Der Weg zur Hamburger Öffentlichen Bücherhalle (Bücherhalle Elbvororte am Blankeneser Bahnhof) wäre für sie zwar nicht weit, aber im Schulalltag mit oft kurzen Freistunden nicht zu bewältigen. Mit der Bibliothek soll an unserer Schule ein Lernort entstehen, der sowohl Arbeitsraum ist, aber unseren Schülern auch Ruhe, Konzentration und Besinnung im oft stressigen Schulalltag bietet. 

   


Welche Zielsetzung hat das Projekt? 
Unsere Schulbibliothek soll mit einem hochwertigen Präsenzbestand an Nachschlagewerken aus allen Fachbereichen eine „Schatzkammer des Wissens“ werden. Weiterhin wollen wir eine „Lesehöhle und Ausleihbibliothek“ für aktuelle und klassische Kinder-, Jugend- und Erwachsenliteratur sein.  Dadurch wollen wir die Lesekompetenz der Schüler nachhaltig verbessern. Das Buch steht im Vordergrund, Laptops sind ausleihbar, Internetplätze eröffnen den Schülern  den Zugang zu anderen Medien für Recherchearbeiten. Die Bibliothek soll ein Informationszentrum unserer Schule werden, Schüler können in Tageszeitungen und Zeitschriften lesen und sich über Fachbereiche informieren. Weiterhin möchten wir kommunikativer Treffpunkt für Schüler, Eltern, Lehrer und Bewohner des Stadtteils werden. Dazu bieten wir verschiedene Angebote zum kulturellen Austausch im Stadtteil (Literarisches Café, Lesungen, Kunstausstellungen, Seminare, Arbeitsgemeinschaften, Musikabende, Veranstaltungen in gemeinsamer Planung mit der HÖB).

Welche Zielgruppe soll angesprochen werden? 
Zuallererst möchten wir diese Bibliothek für unsere Schüler bauen. Unsere beiden großen Abteilungen 7-10 und die Oberstufe ergeben eine Gesamtschülerzahl von über 1300 Schülern. Diese Schüler haben bislang keinen Raum, in dem sie Büchern begegnen können und viele Schüler haben zu Hause fast keine Bücher. Weiterhin ist dieser Ort eine „Oase der Ruhe „im stressigen Schulalltag für Schüler, Eltern und Lehrer, aber auch für Anwohner des Quartiers. Gerade ältere Menschen aus der Umgebung - unter anderem befindet sich die betreute Wohnanlage der Schmilinsky-Stiftung gegenüber der Schule - können unsere Bibliothek als generationsübergreifende Begegnungsstätte nutzen. 

Wann soll das Projekt entstehen? 
Eine Realisierung unseres Projektes ist vor allem abhängig vom Spendenstand. Den Baubeginn im Jahr 2013 bewertet unser Verein als realistisch. Als erstes Finanzziel streben wir am Ende 2010 die Einlage von 10.000 Euro an, wobei wir einen Großteil dieser Summe aus eigenen Mitteln (Aktionen der Klassen und Mitgliederwerbung) aufbringen möchten.

Wie soll das Projekt finanziert werden? 
80 000 - 100 000 €      Eigenfinanzierung durch Mitgliedsbeiträge und Klassenaktionen
ca. 250 000 €		Finanzierung durch Sponsoren
ca. 300 000 €		Restfinanzierung durch Schulbehörde

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BIBLIOTHEK

STADTTEILSCHULE

BLANKENESE

WIR WÜNSCHEN UNS EINE BIBLIOTHEK.


FÜR UNS. FÜR SIE. FÜR DEN STADTTEIL.

Zum Lesen. Arbeiten. Recherchieren. Begegnen.

+++Aktueller Spendenstand: 48.245,88 Euro+++